Zeitbasierte, live generierte Datenströme, wie z.B. LiveLink Daten werden auf einem speziellen Netzwerkport über den offenen Standard UDP/IP empfangen und in den DVB-Strom eingemischt. Mit einer Synchronisations-Unit zur Feinjustierung bzw. über voreingestellte Applikationsprofile wird das Buffering der einzelnen Transportströme gesteuert. Als Masterclock kann sowohl das PCR-Signal der Videoquelle als auch ein externer Zeitgeber genommen werden.
Für das Pre-Multiplexing stehen für den LiveCaster eine Reihe von Plug-Ins für unterschiedliche Soft- und Hardwarelösungen zur Verfügung (JustDVB-it, IRT-Playout Server u.v.a.).
Für das Playout können Audio- und Videodaten sowohl live als auch von einem Speichermedium aus eingespielt werden. Das Objekt-Karussell wird aus einer priorisierenden Ordnerstruktur zusammengestellt. Der Sendeleiter kann die auszuspielenden MHP-Applikationen für jedes Event über eine grafische Benutzerschnittstelle managen.
TeleClix setzt konsequent auf die plattformunabhängige Sprache Java. Daher ist der LiveCaster sowohl auf der WindowsTM-NT Familie als auch unter Unix-Derivaten lauffähig. Zurzeit werden ASI-Karten von DektecTM und Master FDTM von Linear Systems LTD unterstützt.
Die Erweiterbarkeit des Systems ist durch eine moderne Plugin-Architektur gegeben. Auch ein reines Client-Server Szenario ist möglich. Der LiveCaster verteilt sich in diesem Fall auf zwei Rechner: auf einen technologischen Kern, der üblicherweise auf einem Blade-Server läuft, und auf eine PC-basierte Benutzeroberfläche. Beide Komponenten kommunizieren über eine geschützte und ssl-verschlüsselte Netzwerkverbindung.